{"id":298,"date":"2018-02-17T10:12:15","date_gmt":"2018-02-17T09:12:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.doreen-gehrke-verlag.de\/?p=298"},"modified":"2020-07-17T10:47:04","modified_gmt":"2020-07-17T08:47:04","slug":"keine-zeit-fuer-scham-und-peinlichkeit-eine-kurzreportage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.doreen-gehrke-verlag.de\/?p=298","title":{"rendered":"Keine Zeit f\u00fcr Scham und Peinlichkeit \/ Eine Kurzreportage"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;3.22&#8243;][et_pb_row _builder_version=&#8220;3.25&#8243; background_size=&#8220;initial&#8220; background_position=&#8220;top_left&#8220; background_repeat=&#8220;repeat&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;3.25&#8243; custom_padding=&#8220;|||&#8220; custom_padding__hover=&#8220;|||&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;3.27.4&#8243; link_text_color=&#8220;#515151&#8243; text_orientation=&#8220;justified&#8220;]<\/p>\n<p>Es ist kurz vor halb sieben an einem verregneten Montagmorgen im November, als ich an der verabredeten Bushaltestelle auf Uta warte. Sie ist p\u00fcnktlich und deutet an, dass ich schnell einsteigen soll. Z\u00fcgig sind wir unterwegs. Der Regen prasselt gegen die Fensterscheiben, ein Fahrradfahrer wird nassgespritzt. Uta gibt an, dass wir gut in der Zeit l\u00e4gen. Sie h\u00e4tte auf ihrer Tour bis Mittag f\u00fcnf Kunden zu besuchen, bei denen sie je nach Arbeitsaufwand f\u00fcnf bis drei\u00dfig Minuten bleiben w\u00fcrde. Kunden, Arbeitsaufwand, Tour. \u00bbJa, so ist das nun mal. Es sind Kunden und keine Patienten. Und wir sind Angestellte einer Dienstleistungsfirma und keine Schwestern im Krankenhaus. Na ja, und der Arbeitsaufwand richtet sich nach den Modulen, die gebucht wurden. Also &#8230; \u00ab Uta berichtet \u00fcber das Pflegesystem. Ich versuche, ihren hektischen Ausf\u00fchrungen zu folgen und bin \u00fcberrascht, dass z. B. Haare k\u00e4mmen nicht mit zum Ankleiden geh\u00f6rt und extra berechnet wird.<br \/> Wir parken in der Innenstadt mitten im Kreuzungsbereich. \u00bbIch stelle mich immer hierhin\u00ab, sagt Uta. \u00bbDie Politessen sehen ja, dass ich vom Pflegedienst bin. Ich habe noch nie ein Kn\u00f6llchen bekommen.\u00ab Sie schnappt sich ihre Mappe von der R\u00fcckbank und steigt aus dem Auto. Ich folge ihr zur ersten Wohnung.<br \/> Frieda S. \u00f6ffnet uns die T\u00fcr. Ein dankbares L\u00e4cheln. \u00bbFrieda, ich habe heute viel zu tun\u00ab, lauten Utas erste Worte. Kein \u00bbGuten Morgen\u00ab, kein \u00bbWie geht es Ihnen?\u00ab. Die Seniorin nickt ern\u00fcchtert, wendet sich ab und geht langsam Richtung K\u00fcche. Dort zieht sich Uta Handschuhe an und bereitet die Spritze vor. \u00bbBei Frieda ist nicht so viel zu tun. Das bisschen Altersdiabetes. Nicht wahr, Frieda?\u00ab Die Frau antwortet nicht, setzt sich auf einen K\u00fcchenstuhl und hebt ihr Nachthemd hoch. \u00bbSp\u00e4ter muss ich mehr machen. Das werden Sie dann sehen. Aber Sie sind ja nur heute Vormittag mit dabei. Manchmal habe ich auch nachts Dienst und muss raus, wenn ein Kunde den Notrufknopf dr\u00fcckt. Aber bis jetzt hatte ich immer Gl\u00fcck.\u00ab Verlegen schaue ich zu Boden. Aber nicht der Spritze wegen, sondern der Worte, die im Beisein der \u00e4lteren Frau in deren K\u00fcche schallen. \u00bbSo, Frieda. Das w\u00e4re erledigt. Morgen dann wieder um die gleiche Zeit.\u00ab Uta zieht sich die Einweghandschuhe aus und wirft sie in den M\u00fclleimer. \u00bbNoch ein H\u00e4kchen und dann geht es weiter\u00ab, murmelt sie und bl\u00e4ttert in ihrer Mappe. \u00bbDie j\u00fcngeren Kolleginnen hantieren immer mit ihren Smartphones rum. Was wei\u00df ich, wie die das mit den Daten machen. Anfangs habe ich noch gedacht, die spielen Spiele, wenn sie bei den Kunden sind.\u00ab<br \/> Als wir im Begriff sind, die Wohnung zu verlassen, drehe ich mich noch mal zu Frieda und sehe eine traurige, \u00e4ltere Frau, wie sie zusammengesackt auf einem Stuhl in ihrer K\u00fcche sitzt. Sie nickt zum Abschied, ich nicke auch und versuche zu l\u00e4cheln.<br \/> Zur\u00fcck im Auto teilt mir Uta mit, sie h\u00e4tte sich schon gedacht, dass sie es heute mit einer recht emotionalen Person zu tun haben wird. \u00bbTypisch Schriftstellerin. Diese Arbeit w\u00e4re nichts f\u00fcr Sie. Das kann nicht jeder machen. Mir tut Frieda auch leid, aber das kann ich ihr doch nicht zeigen. Das geht nicht. Au\u00dferdem habe ich einfach keine Zeit f\u00fcr ein Kaffeekr\u00e4nzchen.\u00ab H\u00e4rtet Pflege ab? Vielleicht. Muss man mindestens sein Mitgef\u00fchl \u00fcberspielen k\u00f6nnen? Ganz bestimmt. \u00bbUnd nicht jeder Kunde ist wie Frieda, die in ihrer K\u00fcche schon alles bereit gelegt hat, wenn ich komme. Sie wei\u00df, dass ich immer unter Strom stehe. Da kommt sie mir entgegen. Aber gleich werden Sie eine Kundin erleben, ich sage Ihnen, da werden Sie wohl eher mit mir Mitleid haben.\u00ab<br \/> Wir fahren aus der Stadt raus und in ein Dorf, halten vor einem renovierungsbed\u00fcrftigen Haus. Gerade als Uta die kleine Pforte zum Vorgarten \u00f6ffnet, steht ein \u00e4lterer Mann vor der Haust\u00fcr. Wir seien sp\u00e4t dran, er h\u00e4tte bereits gewartet. Im Haus liegt seine Frau im Wohnzimmer in einem Krankenbett. Als sie Uta sieht, beschimpft sie sie: \u00bbBl\u00f6de Sau. Fass mich blo\u00df nicht an, du Drecksschwein!\u00ab Sofort beginnt Uta, die Frau auszuziehen. Sie liegt in ihrem Unrat und muss ges\u00e4ubert werden. Es folgen weitere Beschimpfungen. Dem Mann sind die unfl\u00e4tigen Ausbr\u00fcche seiner Frau peinlich. Er sch\u00fcttelt den Kopf, gibt an, drau\u00dfen nach den H\u00fchnern sehen zu m\u00fcssen und verl\u00e4sst das Haus. Etwa eine dreiviertel Stunde sp\u00e4ter fahren wir zur\u00fcck in die Stadt.<br \/> Es ist still. Erst als wir vor der Wohnung der n\u00e4chsten Kundin parken, sagt Uta: \u00bbDie alten Leutchen haben es auch wirklich nicht leicht. Besonders die nicht, die mit ihrer Situation nicht fertig werden und sich nicht anfassen lassen k\u00f6nnen. Verstehen Sie das?\u00ab<br \/> Bevor ich darauf antworten kann, hat Uta schon wieder ihre Mappe in der Hand und steigt aus dem Auto. \u00bbF\u00fcr Martas Wohnung haben wir einen Schl\u00fcssel. Nachts ist immer eine Nachtwache bei ihr, und tags\u00fcber bekommt sie zwei Mal von uns Besuch. Ihre Familie sorgt gut f\u00fcr sie, macht es ihr so bequem wie m\u00f6glich. Ich bin mir sicher, sie wird bis zum Schluss in ihrer Wohnung bleiben k\u00f6nnen.\u00ab Die \u00e4ltere Frau ist von ihrem Bett aus gut vernetzt. Fernbedienungen f\u00fcrs Bett, Fenster, Fernseher, Spracherkennung f\u00fcrs Telefon. Sie selbst sagt zu mir: \u00bbJunge Dinger wie Sie gucken immer, als sei ich schon l\u00e4ngst verfault. Wenn Sie mit sich im Reinen w\u00e4ren, dann h\u00e4tten Sie kein Problem mit Ihrer Scham.\u00ab Ich bin fassungslos und muss lachen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Aus Gr\u00fcnden des Personenschutzes sind Namen anonymisiert.<\/p>\n<p>Unverk\u00e4ufliche Texte von Doreen Gehrke. Die Verwendung dieser Texte, ob nun auszugsweise oder in vollem Umfang, ist ohne schriftlicher Zustimmung von Doreen Gehrke urheberrechtswidrig. Auch eine \u00dcbersetzung der Texte sowie die\u00a0Verwendung in elektronischen Systemen ist strafbar.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/4c1fd4554e4848a3a2d4a31e8fe4e78e\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_button button_text=&#8220;Zur\u00fcck&#8220; _builder_version=&#8220;4.5.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; button_url=&#8220;https:\/\/www.doreen-gehrke-verlag.de\/?page_id=340&#8243; button_alignment=&#8220;left&#8220; custom_button=&#8220;on&#8220; button_text_color=&#8220;#000000&#8243; button_border_color=&#8220;#000000&#8243; box_shadow_style=&#8220;preset6&#8243; hover_enabled=&#8220;0&#8243;][\/et_pb_button][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;3.22&#8243;][et_pb_row _builder_version=&#8220;3.25&#8243; background_size=&#8220;initial&#8220; background_position=&#8220;top_left&#8220; background_repeat=&#8220;repeat&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;3.25&#8243; custom_padding=&#8220;|||&#8220; custom_padding__hover=&#8220;|||&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;3.27.4&#8243; link_text_color=&#8220;#515151&#8243; text_orientation=&#8220;justified&#8220;] Es ist kurz vor halb sieben an einem verregneten Montagmorgen im November, als ich an der verabredeten Bushaltestelle auf Uta warte. Sie ist p\u00fcnktlich und deutet an, dass ich schnell einsteigen soll. Z\u00fcgig sind wir unterwegs. Der Regen prasselt gegen die [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"Es ist kurz vor halb sieben an einem verregneten Montagmorgen im November, als ich an der verabredeten Bushaltestelle auf Uta warte. Sie ist p\u00fcnktlich und deutet an, dass ich schnell einsteigen soll. Z\u00fcgig sind wir unterwegs. Der Regen prasselt gegen die Fensterscheiben, ein Fahrradfahrer wird nassgespritzt. Uta gibt an, dass wir gut in der Zeit l\u00e4gen. Sie h\u00e4tte auf ihrer Tour bis Mittag f\u00fcnf Kunden zu besuchen, bei denen sie je nach Arbeitsaufwand f\u00fcnf bis drei\u00dfig Minuten bleiben w\u00fcrde. Kunden, Arbeitsaufwand, Tour. \u00bbJa, so ist das nun mal. Es sind Kunden und keine Patienten. Und wir sind Angestellte einer Dienstleistungsfirma und keine Schwestern im Krankenhaus. Na ja, und der Arbeitsaufwand richtet sich nach den Modulen, die gebucht wurden. Also ... \u00ab Uta berichtet \u00fcber das Pflegesystem. Ich versuche, ihren hektischen Ausf\u00fchrungen zu folgen und bin \u00fcberrascht, dass z. B. Haare k\u00e4mmen nicht mit zum Ankleiden geh\u00f6rt und extra berechnet wird.\r\nWir parken in der Innenstadt mitten im Kreuzungsbereich. \u00bbIch stelle mich immer hierhin\u00ab, sagt Uta. \u00bbDie Politessen sehen ja, dass ich vom Pflegedienst bin. Ich habe noch nie ein Kn\u00f6llchen bekommen.\u00ab Sie schnappt sich ihre Mappe von der R\u00fcckbank und steigt aus dem Auto. Ich folge ihr zur ersten Wohnung.\r\nFrieda S. \u00f6ffnet uns die T\u00fcr. Ein dankbares L\u00e4cheln. \u00bbFrieda, ich habe heute viel zu tun\u00ab, lauten Utas erste Worte. Kein \u00bbGuten Morgen\u00ab, kein \u00bbWie geht es Ihnen?\u00ab. Die Seniorin nickt ern\u00fcchtert, wendet sich ab und geht langsam Richtung K\u00fcche. Dort zieht sich Uta Handschuhe an und bereitet die Spritze vor. \u00bbBei Frieda ist nicht so viel zu tun. Das bisschen Altersdiabetes. Nicht wahr, Frieda?\u00ab Die Frau antwortet nicht, setzt sich auf einen K\u00fcchenstuhl und hebt ihr Nachthemd hoch. \u00bbSp\u00e4ter muss ich mehr machen. Das werden Sie dann sehen. Aber Sie sind ja nur heute Vormittag mit dabei. Manchmal habe ich auch nachts Dienst und muss raus, wenn ein Kunde den Notrufknopf dr\u00fcckt. Aber bis jetzt hatte ich immer Gl\u00fcck.\u00ab Verlegen schaue ich zu Boden. Aber nicht der Spritze wegen, sondern der Worte, die im Beisein der \u00e4lteren Frau in deren K\u00fcche schallen. \u00bbSo, Frieda. Das w\u00e4re erledigt. Morgen dann wieder um die gleiche Zeit.\u00ab Uta zieht sich die Einweghandschuhe aus und wirft sie in den M\u00fclleimer. \u00bbNoch ein H\u00e4kchen und dann geht es weiter\u00ab, murmelt sie und bl\u00e4ttert in ihrer Mappe. \u00bbDie j\u00fcngeren Kolleginnen hantieren immer mit ihren Smartphones rum. Was wei\u00df ich, wie die das mit den Daten machen. Anfangs habe ich noch gedacht, die spielen Spiele, wenn sie bei den Kunden sind.\u00ab\r\nAls wir im Begriff sind, die Wohnung zu verlassen, drehe ich mich noch mal zu Frieda und sehe eine traurige, \u00e4ltere Frau, wie sie zusammengesackt auf einem Stuhl in ihrer K\u00fcche sitzt. Sie nickt zum Abschied, ich nicke auch und versuche zu l\u00e4cheln.\r\nZur\u00fcck im Auto teilt mir Uta mit, sie h\u00e4tte sich schon gedacht, dass sie es heute mit einer recht emotionalen Person zu tun haben wird. \u00bbTypisch Schriftstellerin. Diese Arbeit w\u00e4re nichts f\u00fcr Sie. Das kann nicht jeder machen. Mir tut Frieda auch leid, aber das kann ich ihr doch nicht zeigen. Das geht nicht. Au\u00dferdem habe ich einfach keine Zeit f\u00fcr ein Kaffeekr\u00e4nzchen.\u00ab H\u00e4rtet Pflege ab? Vielleicht. Muss man mindestens sein Mitgef\u00fchl \u00fcberspielen k\u00f6nnen? Ganz bestimmt. \u00bbUnd nicht jeder Kunde ist wie Frieda, die in ihrer K\u00fcche schon alles bereit gelegt hat, wenn ich komme. Sie wei\u00df, dass ich immer unter Strom stehe. Da kommt sie mir entgegen. Aber gleich werden Sie eine Kundin erleben, ich sage Ihnen, da werden Sie wohl eher mit mir Mitleid haben.\u00ab\r\nWir fahren aus der Stadt raus und in ein Dorf, halten vor einem renovierungsbed\u00fcrftigen Haus. Gerade als Uta die kleine Pforte zum Vorgarten \u00f6ffnet, steht ein \u00e4lterer Mann vor der Haust\u00fcr. Wir seien sp\u00e4t dran, er h\u00e4tte bereits gewartet. Im Haus liegt seine Frau im Wohnzimmer in einem Krankenbett. Als sie Uta sieht, beschimpft sie sie: \u00bbBl\u00f6de Sau. Fass mich blo\u00df nicht an, du Drecksschwein!\u00ab Sofort beginnt Uta, die Frau auszuziehen. Sie liegt in ihrem Unrat und muss ges\u00e4ubert werden. Es folgen weitere Beschimpfungen. Dem Mann sind die unfl\u00e4tigen Ausbr\u00fcche seiner Frau peinlich. Er sch\u00fcttelt den Kopf, gibt an, drau\u00dfen nach den H\u00fchnern sehen zu m\u00fcssen und verl\u00e4sst das Haus. Etwa eine dreiviertel Stunde sp\u00e4ter fahren wir zur\u00fcck in die Stadt.\r\nEs ist still. Erst als wir vor der Wohnung der n\u00e4chsten Kundin parken, sagt Uta: \u00bbDie alten Leutchen haben es auch wirklich nicht leicht. Besonders die nicht, die mit ihrer Situation nicht fertig werden und sich nicht anfassen lassen k\u00f6nnen. Verstehen Sie das?\u00ab\r\nBevor ich darauf antworten kann, hat Uta schon wieder ihre Mappe in der Hand und steigt aus dem Auto. \u00bbF\u00fcr Martas Wohnung haben wir einen Schl\u00fcssel. Nachts ist immer eine Nachtwache bei ihr, und tags\u00fcber bekommt sie zwei Mal von uns Besuch. Ihre Familie sorgt gut f\u00fcr sie, macht es ihr so bequem wie m\u00f6glich. Ich bin mir sicher, sie wird bis zum Schluss in ihrer Wohnung bleiben k\u00f6nnen.\u00ab Die \u00e4ltere Frau ist von ihrem Bett aus gut vernetzt. Fernbedienungen f\u00fcrs Bett, Fenster, Fernseher, Spracherkennung f\u00fcrs Telefon. Sie selbst sagt zu mir: \u00bbJunge Dinger wie Sie gucken immer, als sei ich schon l\u00e4ngst verfault. Wenn Sie mit sich im Reinen w\u00e4ren, dann h\u00e4tten Sie kein Problem mit Ihrer Scham.\u00ab Ich bin fassungslos und muss lachen.\r\n\r\nAus Gr\u00fcnden des Personenschutzes sind Namen anonymisiert.\r\n\r\nUnverk\u00e4ufliche Texte von Doreen Gehrke. Die Verwendung dieser Texte, ob nun auszugsweise oder in vollem Umfang, ist ohne schriftlicher Zustimmung von Doreen Gehrke urheberrechtswidrig. Auch eine \u00dcbersetzung der Texte sowie die\u00a0Verwendung in elektronischen Systemen ist strafbar.\r\n\r\n<img src=\"http:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/4c1fd4554e4848a3a2d4a31e8fe4e78e\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/>","_et_gb_content_width":"","jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":false,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","default_image_id":0,"font":"","enabled":false},"version":2}},"categories":[42],"tags":[49],"class_list":["post-298","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-texte","tag-texte"],"acf":[],"jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p9Ec4h-4O","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.doreen-gehrke-verlag.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/298","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.doreen-gehrke-verlag.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.doreen-gehrke-verlag.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.doreen-gehrke-verlag.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.doreen-gehrke-verlag.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=298"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.doreen-gehrke-verlag.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/298\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4710,"href":"https:\/\/www.doreen-gehrke-verlag.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/298\/revisions\/4710"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.doreen-gehrke-verlag.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=298"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.doreen-gehrke-verlag.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=298"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.doreen-gehrke-verlag.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=298"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}